Google Mitarbeiter protestieren gegen China Pläne

Google hat neue Pläne bekannt gegeben, das die ihre Suchmaschine wieder in China anbieten wollen. Diese müsste sich aber der Zensur der chinesischen Regierung beugen. Dagegen haben lehnen sich jetzt die amerikanischen Mitarbeiter des Konzerns auf.

Mehr als 1000 Mitarbeiter haben einen Brief unterschrieben, in dem sie ihre Bedenken ausdrücken. Die Zensur in dem asiatischen Land könnte gegen den Ethik-Standard des amerikanischen Unternehmens verstoßen. Deswegen sollten erst ethische und moralische Fragen beantwortet werden, bevor das sogenannte Projekt Dragonfly gestartet werden kann.

Die Angestellten wollen nicht an einem Projekt beteiligt sein, das zu Verletzungen der Menschenrechte führen könnte. Es soll erst auf dem Android System gestartet werden, das aber dann nach chinesischen Gesetzen einige Webseiten und Suchanfragen sperren müsste. In China werden Webseiten mit bestimmten Inhalten, wie Menschenrechte, Protestaktionen, Religion und Demokratie gesperrt. Die Zensur Vorschriften in diesem Land sind sehr strikt und betreffen viele Webseiten.

Knickt Google ein?

Bis jetzt ist die Suchmaschine von Google in China noch gesperrt, weil das Unternehmen sich den Zensur-Vorschriften bis jetzt noch nicht beugen wollte. Anscheinend plant das Unternehmen das aber jetzt zu ändern. Sicherlich lockt der größte internationale Markt mit mehr als 700 Millionen Internet Benutzern.

Seit 2010 bietet Google seine Dienste in China nicht mehr an, weil sie sich nicht zensieren lassen wollten. Google ist nicht das einzige Unternehmen, das von den Chinesen gesperrt wird, Facebook, YouTube und Twitter stehen den chinesischen Benutzern auch nicht zur Verfügung.

Dies ist aber nun schon der zweite Protest von den Mitarbeitern von Google. Das erste Mal protestierten die Mitarbeiter gegen das “Marven” Projekt des Verteidigungsministeriums. Google sollte ihnen mit künstlicher Intelligenz helfen ihre Drohnen zu steuern und die dadurch erhaltenen Daten zu analysieren. Die Geschäftsleitung knickte ein und der Vertrag kam nicht zustande.

Wie Google auf den neuen Protest seiner Mitarbeiter reagieren wird, ist noch nicht bekannt. Der Markt könnte äußerst interessant sein für das Unternehmen.

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