Bis vor ein paar Jahren bedeutete Digitalisierung noch das Einscannen von Dokumenten oder Bilder, die dann digital verarbeitet werden konnten.

Durch den Fortschritt bei den digitalen Technologien hat sich der Begriff aber geändert. Heutzutage wird damit der Umgang mit den Daten beschrieben, die mit den Computern verarbeitet werden, und wie sie bereitgestellt werden.

Dem Unternehmen entstehen durch die Digitalisierung weitreichende Vorteile. In erster Linie kann jede Information, die vorher nur auf dem Papier vorlag, digital verarbeitet und ausgewertet werden.

Die Digitalisierung geht aber noch weiter. Selbst Daten aus der Produktion werden direkt und zeitnah eingelesen, so können sie umgehend im firmeninternen Netzwerk zur Verfügung gestellt werden. Bestellungen von Kunden können direkt auf die Produktionsplanung angewendet werden, die dann direkt die benötigten Materialen beim Einkauf abruft.

Die Digitalisierung soll also die Planung und den Informationsfluss des Unternehmens verbessern. Die Digitalisierung vermeidet Kosten für Materialbedarf, verlangt aber einen höheren Kostenaufwand für technologische Hilfsmittel.

Die Digitalisierung soll also alle benötigten und vorteilhaften Informationen direkt digital erfassen und in der internen Datenbank für die Auswertung zur Verfügung stellen.

Warum hat die Digitalisierung einen schlechten Ruf?

Sobald alle relevanten Informationen in einem Unternehmen elektronisch erfasst werden, werden viele Arbeitsplätze nicht mehr benötigt. Viele Entscheidungen auf unteren und mittleren Ebenen können aufgrund der gesammelten Daten direkt vom Computer getroffen werden, wodurch noch mehr Personal eingespart werden kann.

Die Erfahrungswerte von Fachpersonal können in vielen Positionen von den exakten Daten der Digitalisierung ersetzt werden. Sie stehen 24 Stunden am Tag zur Verfügung und benötigen keine Ferien.

Die Digitalisierung vermindert also Arbeitsplätze, deswegen lehnen sie viele Menschen ab. In der Realität verschiebt sich aber der Fokus. Die Digitalisierung setzt Fachleute voraus, die die Daten auswerten können und die die technischen Voraussetzungen erschaffen können. Eine Arbeitslosigkeit entsteht also nur bei dem Personal, das nicht mit den neuen Technologien umgehen kann.